Pflücken, pusten und sich an den fliegenden kleinen Fallschirmchen erfreuen, das tut fast jeder im Sommer. Aber auch wenn sie nicht fliegen, sind sie toll anzusehen und schöne Motive. Und wer sie im Sommer sammelt, kann die Schirmchen später Zuhause in aller Ruhe fotografieren.
Und Möglichkeiten für interessante Schirmchen-Fotos gibt es viele. Ob mit dicken Tropfen in der Mitte des Fallschirms oder ob die weißen Härchen mit zarter Nebelfeuchte überzogene sind, ob die Schirmchen mit verschiedenen Lichtquellen beleuchtet oder als Scherenschnitt fotografiert werden, egal wie, die Fotos der kleinen Fallschirme wirken faszinierend durch ihre filigrane und fragile Struktur.
Eine ruhige Hand ist für die Fotos ebenso wichtig wie die genaue Ausrichtung der Kamera und die Kameraeinstellungen. Eine der Schwierigkeiten beim Fotografieren der kleinen Fallschirmchen ist die geringe Schärfentiefe, da man sich dem Abbildungsmaßstab 1:1 nähert. Und so nah muss man an die kleinen Fallschirme herangehen, damit sie auf dem Foto gut erkennbar sind. Im Workshop werden die erforderlichen Kameraeinstellungen, eine spannende Lichtsetzung, ausgefallene Hintergründe und das sichere Platzieren der Fallschirme gezeigt und von den Teilnehmern selbständig umgesetzt.
Neben Löwenzahn bilden auch andere Pflanzen aus, z. B. Wiesenbocksbart mit etwas größeren Fallschirm-Samen. Von beiden Pflanzen stehen im Fotoworkshop Schirmchen zum Fotografieren zur Verfügung.
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