Makrofotografie ist Faszination pur. Es bedeutet auf Entdeckungsreise zu gehen und Einblicke in Welten zu bekommen, die einem sonst mit bloßem Auge verborgen bleiben. Wie bei allen Fotothemen muss man sich aber auch hier erst einmal „einsehen“ und einen Blick fürs Kleine entwickeln.
Das Fotoseminar „Makrofotografie“ wird im Berggarten durchgeführt, da hier die Vielfalt für gute Makroaufnahmen von Pflanzen, Tieren (z.B. Bienen, Hummeln, Käfern Libellen und Fröschen) sowie von Strukturen unerschöpflich ist. Pflanzenformen und -blüten lösen sich in der Makrofotografie auf zu Farbspielen und an Insekten lassen sich unbekannte Details entdecken, egal ob mit Makroobjektiv, Zwischenringe oder Nahlinse als Makro-Ausrüstung.
Denn für Makroaufnahmen braucht man nicht unbedingt ein Makroobjektiv. Man kann auch gut mit preisgünstigeren Varianten wie Zwischenringen oder Nahlinsen sehr gute Ergebnisse erzielen (siehe Beispiele unten). Insbesondere für die, die erst einmal in die Makrofotografie hinein schnuppern möchten sind Nahlinse oder Zwischenring zu empfehlen.
Wer noch gar kein Makro-Equipment besitzt, dem können wir nach Rücksprache gerne für den Seminartag eine Nahlinse ggf. sogar ein Makroobjektiv (NIKON) kostenfrei zur Verfügung stellen
Obwohl man immer alles ganz groß abbilden möchte, werden diesem Wunsch durch die Gesetze der Optik Grenzen gesetzt. Die Schärfentiefe ist oftmals auf wenige Millimeter begrenzt. Deshalb sind das Abwägen zwischen Schärfe und Unschärfe, nah heran gehen und Entfernung sowie bewusste Wahl der Blende wichtige Themen des Seminars.
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