Fotos ohne Bildgestaltung gibt es eigentlich nicht. Denn jeder der fotografiert betreibt Bildgestaltung, der eine bewusst, der andere unbewusst. Setzt man Bildgestaltung allerdings nur unbewusst und somit zufällig ein, wird sich das im Ergebnis zeigen. Denn genau hier liegt der Unterschied zwischen Fotos, die den Betrachter ansprechen und solchen, die den Betrachter nicht ansprechen und die er schnell wieder vergisst.
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Bildformate, Bildausschnitte oder Perspektiven sollten ruhig mal bewusst anders gewählt und so mehr Abwechselung in die Fotos gebracht werden. Denn Fotos sind interessanter, wenn die Motive einmal anders gezeigt bzw. gesehen werden, als üblich. Bilder, die im Goldenen Schnitt aufgenommen wurden, strahlen Ruhe und Harmonie aus, ein gezielt eingesetzter Fluchtpunkt zieht optisch in das Bild hinein und unterschiedliche Proportionen erzielen unterschiedliche Wirkung von Ausgewogenheit oder Spannung.
Die Wirkung und Einsatz von grafischen Elementen sind beim Fotografieren ein wesentlicher Bestandteil der Bildgestaltung. Ein Punkt lenkt bspw. gezielt die Aufmerksamkeit des Betrachtes auf sich, wenn er sich gut von seiner Umgebung abhebt. Horizontale Linien strahlen Ruhe aus, wohingegen diagonale Linien lebendig und aktiv wirken. Dreieckskompositionen beinhalten eine Kombination von Stabilität und Dynamik gleichzeitig.
Im Rahmen des Workshops lernen Sie viele Elemente der Bildgestaltung kennen, die Sie auch gleich ausprobieren können, um ihre Wirkung selbst zu sehen und zukünftig bewusst bei Ihren Fotos einzusetzen.
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